3D Photo Booth

Mit dem Post vom 19. Juli habe ich die Komponenten eines autonomen Stereosystems vorgestellt. Jetzt musste eine Kiste Lübecker Rotspon her, die alle Komponenten aufnimmt. Miniaturisierung ist nicht gefragt. Aber modular soll es schon werden. So habe ich mich für den 3D-Druck von separaten Trägerplatten enschieden, die in die Kiste eingesetzt werden und die Komponenten aufnehmen. Im Inneren befindet sich eine sehr einfache Regalstruktur. Kernstück ist die Trägerplatte für die Kameras. Die horizontale Verschiebung ist kein Problem. Aber die vertikale Anordnung sollte halbwegs ohne Erzeugung einer Vertikalparallaxe sein. Hohe Genauigkeit ist mechanisch nicht erreichbar, daher wird das System kalibriert und die Korrekturfaktoren sind in der Software zu berücksichtigen.

Die sichtbare Stege werden getrennt und die Kameraplatten seitlich eingeschoben. Stopper verhindern die horizontale Verschiebung. Jeweils eine Lasche ist für die Stabilisierung des Flachbandkabels zur CSI-Schinttstelle vorgesehen.

3D Photo Booth in der Weinkiste mit Displa und Drucker
Stereokamera in Regalbauweise

Auf dem kleinen Thermodrucker wird die URL des Side-by-Side Formats und das Aufnahmedatum ausgegeben. Im 5″ Display erscheint ein Vorschaubild und später das Anaglyphenbild. Das Innenleben unserer Photo Booth gestaltet sich recht experimentell, ist aber im Teststadium ganz praktisch. Im nächsten Post werden die ersten Stereofotos veröffentlicht. Danach können wir uns der Software zuwenden.

Raspberry Pi camera obscura 3D

In Vorbereitung: Raspi 3DCam mit Raspberry Pi Zero W

Bevor die Entwicklung der Raspberry Pi Stereokamera weiter geht, ein kurzer Hinweis auf die beiden Prototypen der Null-Serie. Case-Modding mit einer Kodak Hawk-Eye von 1930. Basislänge 60 mm. Unten rechts ein Testbild SbS gekreuzt. In diesem Fall Kamera im WLan. Zugang zur Software über VNC.

Case-Modding. Raspberry Pi in einer Kodak Boxkamera

Hier kommt der erste Prototyp einer Stereokamera mit einem Raspberry Pi und drei Kameramodulen für unterschiedliche Basislängen. Kameraschaltung mit dem ArduCam Modul. Die Kameras werden seriell über eine Python Software ausgelöst. Im Feld ist das GUI über ein Smartphone mit Hotspot erreichbar.
Der Prototyp Version 0.1 einer WiFi 3D-Kamera